Ein Coachingfall aus meinem Alltag!

Brigitte S. (48 Jahre) wollte eine berufliche Entscheidung treffen. Ihre Arbeit als Sozialpädagogin gefiel ihr an sich sehr gut und die Arbeit mit Menschen machte ihr viel Spass, allerdings fühlt sie sich nicht wohl in Gegenwart ihrer Kollegin. Sie fühlt sich durch sie bevormundet und behandelt wie ein kleines Kind. Jetzt sollte diese besagte Kollegin nach langer Krankheit wieder zurückkommen und davor graute es Brigitte bereits. Eine Entscheidung musste gefasst werden.

Ein Coachingfall aus meinem Alltag

Auf der Koppel angekommen, führten wir ein kurzes Vorgespräch,

Auffallend war bereits, das die Pferde schon neugierig am Zaun standen und auf sie warteten, damit es losgehen konnte.

Das spürte Brigitte bereits und war schon sichtlich gerührt. Und so setzte sich der Prozess weiter fort. Motivierte Pferde, die gerne mit ihr durch die Pylonen und über Stangen gingen, ihr wohlwollend folgten und eine intensive und friedliche Verbindung mit ihr aufbauten. Die Pferde zeigten ihr ihre vollste Zuneigung. Brigitte war überwältigt und gerührt. Es ging um Selbstliebe, um ihren Selbstwert und tiefe Verbindung und der Gewissheit, das sie es wert ist, das sie absolut liebenswert ist und in diesem Job genau richtig. Von ihrer Kollegin wird sie sich nicht mehr klein machen lassen.

Diese Arbeit war sehr intensiv und es flossen einige Tränen.

Wir machten eine kurze Pause.

Zum Abschluss forderte ich Sie auf, noch einmal mithilfe von Pylonen über verschiedene Entscheidungsalternativen nachzudenken - die eigentliche Motivation zum Pferdecoaching.

Die Pferde sind zwischenzeitlich zum Grasen gegangen. Brigitte ging zu ihnen, um noch einmal die Pylonen mit einem der Pferde abzuschreiten. Auf dem Weg dahin schoss es dann wie aus der Pistole geschossen aus ihr heraus, dass sie gar keine Entscheidung mehr über den Jobwechsel treffen müsste. Das hatte sich gänzlich erledigt und war überhaupt kein Thema mehr.

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